Donnerstag, 28. Juni 2012

Weiterreise KL - Tokyo

Sitze entspannt am Pool in der 34. Etage meines Hotels, doch bevor der Neid aufkommt, ich sitze hier gezwungenermaßen, denn ich warte mal wieder auf den nästen Flieger um Mitternacht und ich muss Zeit totschlagen. Sicherlich, es gibt unangenehmere Orte dafür, also klage ich nicht. Meine Koffer steht schon gepackt seit heute morgen in der Gepäckaufbewahrung und mein Handgepäck mit meinen Reiseklamotten ist im Spint der Poolumkleide. Jetzt ist es uU schon nicht mehr so uneingeschränkt beneidenswert, denn gleich jongliere ich hier in der Umkleide beim Gaderobenwechsel, um mich mal wieder für den Nachtflug nach Tokyo zu rüsten. Leider hat der "late check-out" diesmal nicht geklappt - fully booked. Etwas Zeit verbringe ich noch in der Flughafenlounge, dort kann ich auch noch etwas arbeiten und dann geht es ab nach Tokyo, wieder mal ein siebenstündiger Flug. Das Wetter wird sich etwas abkühlen und die Kultur wird noch mal dramatisch wechseln. Tschüss bis demnächst aus Japan

Eindrücke einer islamische autokratische Wahlmonarchie

Viele asiatische Länder durfte ich schon kennenlernen. Die Stadtstaaten Singapore und Hongkong folgen dabei einer sehr eigenen Ordnung und sind als Staatstaaten sehr wohlhabend. Malaysia ist hingegen für mich der sauberste und wohlhabenste asiatische Flächenstaat. Kein Dreck, kein sichtbares Elend, keine Grafitis, nichts, was die äußere Ordnung stört. Kuala Lumpur habe ich zum ersten Mal etwas intensiver gesehen. Ich habe keinen wirklichen Unterschied zum reichen Nachbarn Singapore wahrgenommen. Die Menschen sind jedoch recht entspannt und es scheint ein gutes nebeneinander der Kulturen zu geben. Auch hier gibt es die tiefgläubigen Muslima in Schwarz mit minimalstem Sehschlitz, doch erstaunlicher weise haben sie extrem lässig gekleidete Männer an ihrer Seite. Die Ehemänner laufen in westlicher Freizeitkleidung, t-shirts und shorts neben ihren verhüllten Frauen und turteln offen verliebt mit ihren Ehefrauen. Warum lassen sich die Frauen diese augenscheinliche Ungerechtigkeit gefallen? Ich glaube ein Westler wird das nicht verstehen, denn die Frauen wirken nicht unglücklich. Sie kommandieren ihre Männer umher und lassen sie springen, und siehe da, kein Unterschied zu uns, sie gehorchen. In meiner so oft gelobten Heimatstadt Düsseldorf wird zurzeit viel gebaut und über das Stadtbild diskutiert. Wie klein und lächerlich das wirkt im Vergleich zu KL. Größer weiter, schöner...alles schon da und auch auf Nachhaltigkeit angelegt. Hier gibt es eine einheimische Bevölkerung dazu, Geld aus Rohstoffen, Bildung, trotz der malyischen Amtssprache, es wird überall Englisch gesprochen und beschildert. Diese Stadt ist auch kosmopolitisch und international, anders als so ein Dubai, dieser Steinhaufen in der Wüste, der nur von seinen Gastarbeitern am Leben erhalten wird. In den letzten Jahren wurde mal eben der Fussgängerverkehr von der Strasse in die Luft gehoben. Skywalks, Ein System von Fussgängerbrücken, die verglast, überdacht und klimatisiert sind, eine segensreiche Erfindung bei dem Klima. Mein indischer Kollege meinte nur trocken, dass so etwas in Mumbai auch gut wäre, die Obdachlosen würden den Raum gern in Anspruch nehmen. Hier ist es blitzsauber und kontinuierlich überwacht, Sicherheitspersonal, Kameras...big brother! Da ist wahrscheinlich schon der Haken, bei meiner Stippvisite nicht erkennbar, doch wie hoch ist der Preis der Freiheit? Die Frauen haben durchaus eine Wahl, denn es gibt auch die westlich angezogene morderne Frau, freizügiger, als ich für ein muslimisches Land erwartet hätte, sie lernen, arbeiten, alles ohne Unterschied. Wer bestimmt für die schwarze Frau, sie selbst, will sie den Tschador selbst, wird sie gezwungen? Die Gesellschaft lässt beides zu, doch viele Menschenrechtsverletzungen sprechen auch eine andere Sprache, doch haben wir das Recht, immer mit unseren Massstäben zu urteilen? Auch wenn ich persönlich nicht hier leben wollte und mir mein Preis zu hoch wäre, es ist ein schönes und lebenswertes Land.

Montag, 25. Juni 2012

Late check-out in Dubai


Burj Khalifa - Dubai, Petronas Towers - Kuala Lumpur
 Was für eine wohltuende Idee, bei späten Abreisen lassen sich gute Hotels darauf ein, dass das Hotelzimmer erst bis 18h geräumt werden muss. Sparsam wie ich mit dem Geld meines Arbeitgebers umgehe( wird er es mir je danken:-)), habe ich es dabei auch bewenden lassen, denn wer schläft schon bis Mitternacht vor? So habe ich also mein Zimmmer heute um 18 Uhr geräumt, geduscht und umgezogen, mit Reisekleidung angetan, stand ich dann in der Hotellobby. Zwei weitere Stunden konnte ich noch mit einem Business-Dinner Light überbrücken und dann hat mich die Hotellimo am Flughafen rausgeladen...check-in, Ausreise, Sicherheitskontrolle, mal kurz durch den Duty-free und um 21h war alles erledigt, was man so machen kann. Was aber mit der verbleibenden Zeit bis 2:40h machen? In Dubai rettet mich die Business-Lounge, die größte die ich kenne. Ich bekomme hier manchmal das Gefühl, dass alle Welt nur Business fliegt, so voll kann es hier sein. Heute habe ich Glück. Es ist angenehm leer, es gibt ein Überangebot an Essen und Trinken, bequeme Sessel und Liegen...aber dennoch vergeht die Zeit nicht. Doch dann, vertraute Töne als ich mich einer Liege mit einer Steckdose nähere und mich dort niederlassen möchte: "sis iss all fully bukked" mit schwäbischem Dialekt. Die Welt ist klein, willkommen daheim. Die Erkenntniss ist da, in dieser Nacht werde ich mein müdes Haupt nicht in die Kissen eines bequemen Betts drücken können, sondern erst hänge ich hier rum und dann geht es 7 Stunden im Flieger nach Kuala Lumpur. Ausruhendes Schlafen geht anders, froh Dem, der mit einem gesunden Schlaf gesegnet ist, mein Vorteil. Satt und müde werde ich dann den Flieger besteigen, Fensterplatz, damit ich meine Ruhe habe, die Ohrstöpsel in die Ohren stecken, die Schalfmaske aufsetzten und ...Gute Nacht!

Kleiderordnung in Dubai

Kein so originelles Thema, doch immer wieder interessant, gerade am Flughafen in Dubai wo so viele Welten und Kulturen zusammen kommen. Neben den üblichen etwas runtergekommen wirkenden Backpackern aus aller Welt, die zwar den Luxus und Reichtum von viel Zeit kompensieren mit einem aufdringlichen ungepflegten Äußeren und dem 'ach wir sind ja so cool' grinsen, den kinderreichen Familien aus Asien, die ihre liebe Not haben alle Familienmitglieder zusammenzuhalten und dann auch noch das viele Handgepäck irgendwie rumschleppen müssen, den hetzenden Buisnessmenschen mit Ihren Aktentaschen-Trollys im Schlepp, sticht hier insbesondere die arabische Modewelt besonders hervor. Die arabische Modewelt besticht durch kontrastreiches schwarz - weiss. Das lange Schwarze für die Dame, das lange Weiße für den Herren. Die schwarze Dame von Welt legt besonders Wert auf ihre Asseccoires: das Gucchi Täschchen, Swarovskis am Handy, schwarze Palletten auf schwarzem Grund am schwarzen Saum, die Dior Sonnenbrille XXL. Die schwarzen Dienerinnen der schwarzen Damen von Welt erkennt man an dem einfachen Tuch in tiefschwarz, was zwischen den zu tragenden bunten Tüten und Taschen der Modelabels von Welt der vorausschlendernden Schwarzen Dame von Welt, manchmal noch leicht hervorscheint. Ansonsten sind von diesen Damen nur ein paar müde Augen erkennbar, alles andere ist verborgen. Am Schuhwerk und der Silhouette der schwarzen Damen von Welt erahnt man dann die Schönheit der verborgenen Dame. Einen Trend meine ich auszumachen, je schöner, je scheuer, je verborgener. Allerdings scheinen diese Beauties sich irgendwan zu unförmigen Mamis zu entwickeln, denn wenn hinter kugelrunden schwarz verhüllten ?? eine Schar von Kindern läuft..den Rest überlasse ich Euch. Eins nur frage ich mich, es müsste alltäglich vorkommen, dass Kinder hier verloren gehen, weil sie dem falschen schwarzen ?? hinterherlaufen. Nun zu der weissen Spezies: schon bei der Einreise sitzen bei der Immigration gutaussehende junge, gelangweilte Herren in der weissen Galabea, dem Kaftan mit einer Ghutra auf dem Kopf, kleine weisse Häckelmützchen mit weissem Tuch. Das gute an dieser Mode ist die Größe, denn zwischen Konfektionsgröße 48 und 56 wird erkennbar nicht unterschieden. Wie praktisch für alle Bauchgrößen, die fallen nicht weiter auf. Hier unterscheiden sich die Herren ebenso im Schuhwerk. Wenn unter dem Saum des Kaftans die weissen stachlig behaarten Beine hervorschauen, am Fuss mit schwarzen Socken bekleidet und in leicheten Schühchen von Tod's stecken, dann gehört der Herr wahrscheinlich zu den regelmässig nach London reisenden Geschäftsscheichs. Schauen unter dem Kaftan die FlipFlops hervor, ist das eher der einheimische junge Mann. In unseren Breiten haben sich die südländischen jungen Männer den Griff in den Schritt angewöhnt, den gibt es hier auch...und überlasse ich Eurer Phantasie. Beneidenswert ist diese Bekleidung allerdings ab40°C wie heute erst noch. Von dem aus Europa anreisenden Geschäftspartner wird Anzug und Krawatte erwartet...gut, dass sich das Leben nicht draussen sondern nur im Aircon-Bereich abspielt.

Sonntag, 24. Juni 2012

Flug Düsseldorf Dubai

zwei bemerkenswerte Filme, ein interessanter Artikel = sechs Flugstunden Entertainment bis Dubai.  Nachmittags ging es los, Paul-Hans hat mich zum Flughafen gebracht.  mal wieder ein Abschied für Länger, gut dass es heutzutage Internet, Mobils und Skype gibt.  Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, in der es diese kleinen Gadgets noch nicht gab?  Die Flüge waren ähnlich, das Entertainment war deutlich eingeschränkter und man beschäftigte sich mit einem Stapel Bücher und Zeitungen...und gutem Essen, denn das war auch damals schon  sehr vergnüglich und Zeit vertreibend.  Diesen Teil des Zeitvertreibs habe ich schon hinter mir, allerdings etwas fettärmer als früher, dem Alter geschuldet (und der Figur). Mein Menü ist schon immer vorbestellt, um den Versuchungen zu widerstehen. Ich werde verwöhnt mit Low Fat / Low Cholesterine Meals, na ja die Praline zum Desert leiste ich mir dann doch noch.     Meine Güte, was'n Stress damals, nach der Ankunft ein Telefon zu finden oder ein Fax, um eine Nachricht nach Hause abzusetzen, dass es mir gut ging, der Flug gut überstanden war etc.  Damals war ich quasi vollständig von den Nachrichten zu Hause abgeschnitten für die Zeit einer Dienstreise.  Wenige private Telefonate, denn es kostete ein kleines Vermögen mal eben nach Hause zu telefonieren, Fax war auch noch nicht selbstverständlich und was es sonst so zuhause gab...ich war damals froh, wenigstens mal Weltnachrichten über CNN im Fernsehen zu sehen, doch damit wusste ich noch lange nicht, was denn in Deutschland oder gar in der Heimatstadt los war.  Nach nur einer Woche Asien, kam ich fremd nach Hause und brauche erst mal ein paar Tage, um mein Informationsdefizit wieder auszugleichen.  Ganz zu schweigen von den mangelnden Sozialkontakten und der Freunschaftspflege.  Wie es heute geht, weiss wohl jeder, was eine unvergleichbare Vereinfachung. Erzähl mir jemand etwas von den guten alten Zeiten.  Ja, der heutige Nachteil ist vielleicht das extreme Tempo im Leben, doch die damaligen eingeschränkten Kommunikationsmittel waren auch ein ungeheurer Stressfaktor. Als ich heute meine kleinen elektronischen Helferlein während des Starts noch nicht verwenden durfte, hatte ich erst mal 'die Welt am Sonntag' und las:  "ihr seid nichts besonderes" David McCullough führte das in seiner Highschool Abschlussrede vor seinen Absolventen aus.  Ihr seid nichts besonderes, denn alles was ihr macht, machen tausende und Millionen Andere  doch auch, so ist seine Schlussfolgerung  ein Aufruf zu einem interessanten Perspektivwechsel: "besteigt den Berg, damit ihr die Welt sehen könnt, und nicht, damit die Welt euch sieht" Wie wahr, wie schwer, wie uneitel! Vielleicht bekommt man ja von Beidem ein bisschen hin, warum nicht auf dem Berg stehen und gesehen werden?  So habe ich es dann auch gleich im Film bestätigt bekommen.  The Iron Lady gespielt von Meryl Streep, interessanter Film der dementen Maggie Thatcher mit Rückblicken auf ihr beeindruckendes Leben. Ebenso der Film 'Albert Nobbs' mit Glenn Close ist empfehlenswert: ein Leben im Verborgenen, verschenkt und nicht auf dem Berg.  Glenn Close spielt eine Frau, die sich in der Rolle eines Kellners versteckt und versucht, ein normales Leben aufzubauen und ihre Lebenslüge zu korrigieren.  Wie passend und traurig, wieder zu sehen, wie auch Homosexualität in Irland des neunzehnten Jahrhunderts gelebt wurde.       Um Mitternacht werde ich in Dubai ankommen, hoffentlich dauert es nicht so lange bei der Immigration,  dann schnell ins nahe liegende Hotel , um soviel Schlaf wie möglich noch zu bekommen, bis es dann morgen früh mit dem Job los geht.

Drei Wochen quer durch Asien

Es geht mal wieder los, die erste Station wird Dubai, dann geht es weiter über Kuala Lumpur, Tokyo, Chennai, New Delhi, Ahmedabad, Mumbai, Dubai wieder nach Hause.  Kein Zuckerschlecken, denn für alle Länder ist das nicht die beste Reisezeit Juni/July.   Ich fühle schon wieder die Klamotten auf der verschwitzen Haut kleben und nicht selten sind  auch Anzug und Krawatte erforderlich -  bei hoher Luftfeuchtigkeit. 
Es wird viel zu berichten geben denn in drei Wochen wird es auch genug geben, was so am Rande einer Geschäftsreise passiert und ich bin gespannt.  Alles ist top vorbereitet, zuersteinmal brauche ich mich um nichts zu kümmern, dank einer hilfsbereiten, vorausschauenden Assistentinn im Hintergrund.  Geplant sind 32.395 km Fluglinie in 10 Flügen in drei Wochen und zwischendurch wird gearbeitet und die eine oder andere Nacht wird im Flieger verbracht. 
Da sag ich schon mal  AAAAAUUUUUMMM - AAAAAUUUUUMMM -AAAAAUUUUUMMM - dafür brauche ich viel yogische Entspannung, um mit den Zeitverschiebungen und den Schlafrhythmen mitzuhalten.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Moskau und Retour

Und schon sitze ich wieder im Flieger zurück nach Düsseldorf nach einem dreitägigen Kompaktprogram in Russland.  Heute bekam ich noch ein paar Antworten auf die Frage, wo denn der Reichtum Russlands liegt.  Im normalen Straßenverkehr ist erst mal nichts besonders Auffälliges, Autos vom rostigen Lada bis zum Hummer, vom Skoda bis zur S-Klasse.  Doch da gibt es insbesondere eine Straße im Zentrum Moskaus, da stehen die Bentleys, Maybachs, Rolls Royce, Mercedes und BMWs in Doppelreihen; hier ist also das Geld! Konzentriert sich der Reichtum Russlands auf eine Straße?  Wohl nicht, aber augenscheinlich auf eine sehr sehr kleine Minderheit.  Zumindest habe ich noch nirgends auf dieser Welt - und ich hab' doch schon Einiges gesehen, eine solche Dichte und Menge vom Luxusautos gesehen. 

Da passt auch mein heutiges Immobilenerlebnis zu: ich war auf einer Baustelle mit Luxuswohnungen und Büros im Zentrum.  Jede Wohnung verfügt über eine offenen Kamin, obwohl das Objekt ca. 10 Etagen hat, der Quadratmeterpreis liegt bei stolzen 18.000 €/m2 (in Worten: achtzehntausend), die Lage: na ja, zentral und verkehrsgünstig um es positiv auszudrücken oder anders: umgeben von mind. achtspurigen Stadtstraßen.  

Die Stadt habe ich mit dem Zug zum Flughafen Domodedovo verlassen.  Der Bahnhofsvorplatz war eine riesige Baustelle und ich bin gerade noch vor dem nächsten Schauer ins Gebäude geflüchtet.  Geschafft! Trocken war ich in der Halle angekommen.  Fahrkarte kaufen und dann zum Zug, der in fünfzehn Minuten fahren sollte.  Durch eine größere Menschenmenge quetschte ich mich nach vorne  auf den Bahnsteig des Kopfbahnhofes.  Na toll, ich stand wieder im Freien, von wegen trocken angekommen.  Den nicht überdachten Bahnsteig lief ich entlang, auch entlang des Zuges, denn es waren Menschentrauben vor den vorderen Zugtüren.  Ich ging schneller, um dem Regen zu entkommen.  Richtung Zuganfang eilte ich, langsam nasser werdend, an weiteren Menschenansammlung vor den Zugtüren vorbei, doch die Schlangen vor den Türen wurden nicht kleiner,  An der nächsten  Tür sah ich erst, dass vor jeder Tür eine Menschentraube hing, denn die Türen des Zuges waren noch verschlossen und wurden erst zehn Minuten vor Abfahrt geöffnet.  Das gemeine russische  Volk nebst ein paar Ausländern auf dem Weg zum Flughafen, wurde im Regen stehen gelassen, Na, passt doch auch! Der Schauer liess langsam nach und Petrus hatte ein Einsehen mit den Wartenden.   Der Zug bewegte sich pünktlich auf die Sekunde los.   Die Fahrt dauerte exakt 47 Minuten, wieder an trostlosen, runtergekommenen Vorstadt-Plattenbauten vorbei.  Gegen Ende kamen dann schon im Wechsel erneut die Birkenwälder, Luxus war in dieser Richtung, entlang dieser Strecke, auch nicht zu sehen.  Den findet man wahrscheinlich auch nur konzentriert, irgendwo hinter hohen Mauern.  Armes Russland